Skip to content Skip to footer

MYOMEKTOMIE

Die Bedingungen: Uterusmyome

Uterusmyome sind eine häufige Art von gutartigen (nicht-krebsartigen) Tumoren, die sich im Inneren der Gebärmutter entwickeln. Myome treten bei einem Drittel der weiblichen Bevölkerung auf und sind der Hauptgrund für eine Hysterektomie (vollständige Entfernung der Gebärmutter). Eine von fünf Frauen über 35 hat Uterusmyome.

Myome können sich allmählich zusammenziehen und zu einer einzigen Masse verschmelzen, mit unangenehmen Folgen. Die Symptome von Myomen sind jedoch übermäßige Menstruationsblutung, Beckenschmerzen und Unfruchtbarkeit.

Behandlung: Myomektomie

Eine Alternative zur Hysterektomie ist in diesem Fall die Myomektomie, also die chirurgische Entfernung der Myome. Dieses Verfahren erhält die Gebärmutter und wird besonders Frauen empfohlen, die schwanger werden möchten. Die Myomektomie wird normalerweise durch einen großen Bauchschnitt durchgeführt.

Nach der Entfernung jedes Myoms rekonstruiert der Chirurg sorgfältig das Innere der Gebärmutter, um mögliche Blutungen zu vermeiden, die postoperative Komplikationen verursachen können. Die Rekonstruktion der Gebärmutter ist ebenso wichtig, da sie das Risiko einer Gebärmutterruptur während der Schwangerschaft reduziert.

daVinci-Myomektomie: Eine minimalinvasive Methode

Diese Methode verwendet die fortschrittlichste technologische Entwicklung der Medizin – das daVinci-Operationssystem. Das System wurde entwickelt, um den Chirurgen bei einer präziseren und minimalinvasiven Operation zu unterstützen, mit dem Ziel, die Gebärmutter bestmöglich zu erhalten.

Die Vorteile dieser Behandlung im Vergleich zu traditionellen chirurgischen Verfahren sind:

  • Kürzerer Krankenhausaufenthalt
  • Weniger Schmerzen
  • Geringeres Infektionsrisiko
  • Weniger Blutverlust und geringerer Bedarf an Bluttransfusion
  • Besseres kosmetisches Ergebnis
  • Schnellere Genesung und Rückkehr zu normalen Aktivitäten
  • Erhalt der Gebärmutter

Wie bei allen chirurgischen Eingriffen können diese Vorteile nicht garantiert werden, da sie vom klinischen Zustand der Patientin abhängen.

Informationsblätter