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ENTFERNUNG EINER EXTRAUTERINEN SCHWANGERSCHAFT

Die Entfernung einer extrauterinen Schwangerschaft erfolgt heutzutage nahezu immer laparoskopisch. Durch zwei bis vier sehr kleine Schnitte kann der Gynäkologe die Eileiterschwangerschaft sehen, die sich meist in einem der beiden Eileiter befindet.

Die Operation kann unter Erhalt des betroffenen Eileiters und Entfernung der extrauterinen Schwangerschaft durchgeführt werden.
Die Entscheidung, den betroffenen Eileiter zu erhalten, wird während des Eingriffs getroffen, wenn festgestellt wird, dass auch der andere (kontralaterale Eileiter) pathologisch ist.

So kann zur Erhaltung der zukünftigen Fruchtbarkeit der Frau der Eileiter belassen werden. Dies erhöht jedoch die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Eileiterschwangerschaft, mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 1:5 im Vergleich zu 1:10 bei Entfernung des gesamten Eileiters.