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EKTOPISCHE SCHWANGERSCHAFT

Als ektopische schwangerschaft wird jede schwangerschaft bezeichnet, die sich nicht am richtigen ort befindet, nämlich nicht in der gebärmutterhöhle. folglich kann sich ein schwangerschaftsgewebe im gebärmutterhals, im gebärmutterhorn (wo der eileiter beginnt), im eileiter, im eierstock oder sogar in der bauchhöhle befinden.

Per definition kann diese schwangerschaft nicht ausgetragen werden und stellt eine gefahr für das leben der frau dar, wenn sie nicht behandelt wird. die mit abstand häufigste form der ektopischen schwangerschaft ist jene, die im eileiter auftritt.

Die diagnose sollte in den meisten fällen mittels transvaginaler (durch die scheide) ultraschalluntersuchung und durch bestimmung des choriongonadotropins (des schwangerschaftshormons) im blut der frau gestellt werden. die endgültige diagnose kann durch eine laparoskopie erfolgen, die in den meisten fällen auch die behandlung der ektopischen schwangerschaft darstellt. in einigen fällen kann eine behandlung mit einem speziellen medikament (methotrexat) oder selten durch beobachtung erfolgen. die übliche therapie ist jedoch die laparoskopische entfernung des eileiters mit dem schwangerschaftsgewebe oder die alleinige entfernung der ektopischen schwangerschaft.